Salem: Salem-Marsch

Nach dem Tod des jungen Neonazis Daniel Wretström im September 2000, etablierte sich im schwedischen Salem zeitweise einer der bedeutendsten Neonaziaufmärsche Nordeuropas. Zu den martialisch inszenierten Fackelmärschen konnten zu Hochzeiten fast 2000 Teilnehmende mobillisiert werden. Auch aus verschiedenen europäischen Ländern wie Dänemark, der Schweiz, Großbritannien und Norwegen kamen Neonazis zu den Salem-Märschen. Aus Deutschland reisten zeitweise über 100 Personen aus dem Spektrum von NPD und der Freien Kameradschaften nach Schweden. Auch gab es immer wieder Redebeiträge deutscher Neonazis. Im Zuge der Mobilisierungen trat das Nordische Hilfswerk als ein grenzüberschreitendes Projekt deutscher und schwedischer Neonazis in Erscheinung.
Der Salem-Marsch findet mittlerweile nicht mehr statt.

Weitere Informationen:

http://maikbaumgaertner.com/2010/12/28/deutsch-schwedische-freundschaften/

https://www.antifainfoblatt.de/artikel/salem-wunsiedel-schwedens